Tiefer Rhein bremst (Öl-)import

Die Rheinhäfen in Basel laufen diese Tage immer weniger Schiffe an. Der Containerverkehr ist eingestellt, Tanker liefern aufgrund des tiefen Wasserstandes nur noch rund 20 Prozent der Rohöl-Menge ab. Um die Landesversorgung sicher zu stellen, gab der Bund Teile der Diesel-Pflichtlager frei.

Beitrag Schweiz aktuell vom 23.10.18

Blockchain für Palettentausch

Unter dem Dach von GS1 Germany arbeitet ein großes Projekt-Team aus mittlerweile rund 30 Unternehmen an der Entwicklung einer Blockchain-basierten Lösung für den Palettentauschprozess. Ihr gemeinsames Ziel: Blockchain auf den Prüfstand stellen. Jetzt ist der Prototyp fertig und der reale Praxistest der Technologie läuft seit Mitte Oktober.

Zur Pressemitteilung von GS1 Deutschland

ASTAG-Strassentransport-Kostenindex

Der ASTAG-Strassentransport-Kostenindex weist per 01.01.19 höhere Kosten von rund 2% aus. Gründe dafür sind

  • Im Jahresdurchschnitt um 8.8% höhere Dieselpreise
  • Leicht höhere Personalkosten
  • Gestiegener Landesindex für Konsumentenpreise

zum detaillierten Index.

Sollten Sie Ihrem aktuellen Dienstleister einen separaten Treibstoffzuschlag vergüten, fällt die Hauptkomponente weg. Prüfen Sie deshalb, ob und wenn ja um wie viel die Tarife fairerweise erhöht werden müssen.

Temperaturgeführte Logistik

Am 6. September 2018 veranstaltet die GS1 zusammen mit dem SVKTL in Olten den Themen-Focus-Tag «Die temperaturgeführte Logistik beherrschen». Details und Anmeldungen unter gs1.ch.

Europaletten-Tausch

GS1 Schweiz und die ASTAG haben zusammen eine Handlungsempfehlung erarbeitet, die den Tausch von Europaletten regelt. Ziel dieser unter der Federführung von GS1 Schweiz entstandenen «Charta» ist ein funktionierender, offener Pool von Europaletten, bei dem die Rechte und Pflichten geregelt sind und die Lasten verursachergerecht getragen werden. Zur Handlungsempfehlung

Hängende Textilien

Bei einer kurz vor dem Abschluss stehenden Ausschreibung, diesmal für den Transport von hängenden Textilien, zeigte sich wieder einmal, wie unterschiedlich die (Transport-)märkte je nach Branche sind. Dank der standardisierten und laufend optimierten Methodik konnten auch bei dieser Ausschreibung die passenden Logistikpartner identifiziert werden.

Budget 2019

Mit Hilfe von QuickCheck zeigt Ihnen LOGISTIKplus transparent Ihr Einsparpotenzial und die Schwachstellen auf. Bestellen Sie den QuickCheck bis Ende August 2018 zum halben Preis (CHF 600.00 statt 1‘200.00) und entlasten Sie ihr Budget 2019.

Planzer kauft Leimgruber

Anfangs Jahr hat das Logistikunternehmen Planzer die Leimgruber AG übernommen. Diese beschäftigt an den vier Standorten Pratteln, Basel-Dreispitz, Embrach sowie Oensingen rund 300 Mitarbeitende sowie 140 Vertragsfahrer. Der Umsatz im letzten Jahr betrug rund 68 Millionen Franken.

Weniger Güter und weniger Lastwagen im Verkehr durch die Alpen

2017 wurden auf Strasse und Schiene vier Prozent weniger Güter durch die Schweizer Alpen transportiert als im Vorjahr. Hauptgrund ist der 50-tägige Unterbruch der Rheintallinie bei Rastatt. Der Marktanteil der Bahn im alpenquerenden Güterverkehr sank dadurch im Vergleich zum Vorjahr von 71% auf 70%. Der Unterbruch auf dem deutschen Schienennetz löste indes keine Lastwagenlawine aus: Die Fahrten schwerer Güterfahrzeuge gingen vielmehr um weitere 2,1% auf 954‘000 zurück.
Quelle: BAV, ausführlicher Bericht (pdf)

Schiff auf der Landstrasse

Wollten Sie schon immer einmal sehen, wie ein Sattelschlepper mit 58 Metern Länge und 80 Tonnen Gewicht den Rumpf eines Schiffes an einem Stück in der Nacht durch die Schweiz transportiert? Schauen Sie sich das Video (SRF, Schweiz aktuell) an.

Aus 5 mach 1 und spare 12%

  • Ausgangslage: 5 Lagerstandorte in der Schweiz für insgesamt 15‘000 Paletten.
  • Vorgehen: Konzept, detaillierte Ausschreibung, Evaluation und Bewertung der möglichen Logistikdienstleister, Vertragsunterzeichnung.
  • Resultat: Kostenreduktion (12%) v.a. durch Transport-Bündelung
  • Details? Gerne bei Rolf Imhof.

Neue Gewerkschaften für die Logistik-Branche

Das ganze Jahr Pakete ins ganze Land auszuliefern, ist harte Arbeit für zu wenig Lohn - kritisieren die Gewerkschaften. Deshalb schliessen sich jetzt drei Arbeitnehmer-Verbände zusammen, um in der Branche für bessere Bedingungen zu kämpfen.

Beitrag SRF Tagesschau

Rosige Aussichten

Das Geschäftsklima in der deutschen Logistikwirtschaft hat sich im vierten Quartal spürbarverbessert und erreichte einen neuen Höchststand. Dies geht aus der monatlichen Erhebung zum Logistik-Indikator hervor, den das ifo Institut im Auftrag der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) im Rahmen seiner Konjunkturumfragen erhebt. Diese positive Entwicklung ist sowohl auf die günstigere Einschätzung der momentanen Geschäftssituation als auch auf gesteigerten Optimismus bezüglich der zu erwartenden Entwicklungen in den kommenden sechs Monaten zurückzuführen. Auch in der Schweiz sind ähnliche Tendenzen zu erkennen, nahmen doch gemäss Auto Schweiz die Neuimmatrikulationen von schweren Nutzfahrzeugen 2017 gegenüber 2016 um 12,5% zu.

Lkw-Kartell

Im Juli 2016 hat die EU-Kartellkommission die LKW-Hersteller «Daimler, MAN, Volvo/Renault, Iveco und DAF» mit einer Kartellbusse von EUR 2,9 Milliarden belegt, weil sie von 1997 bis 2011 ein Kartell in Europa gebildet haben, um den freien Wettbewerb zu unterdrücken und ihre LKW (ab 6 t) teurer abzusetzen. Scania, gegen den ein gesondertes Verfahren lief, wurde 2017 mit einer Kartellbusse von EUR 880 Mio. belegt, die noch nicht rechtskräftig ist. Während in Europa, wo eine Gruppe von mehr als 3200 Fuhrunternehmen und Spediteuren aus neun europäischen Ländern in München eine Klage gegen mehrere Lastwagen-Hersteller eingereicht hat und Schadenersatz von mindestens 500 Millionen Euro fordern, blieb es in der Schweiz bisher ruhig. Zwar wurde ein «Schweizer Verband Kartellschaden» gegründet, diesem hat sich aber gemäss Informationen des schweizerischen Nutzfahrzeugverbandes ASTAG bisher keine schweizer Transportfirma angeschlossen.